Metadaten

Integrierte WordPress Metadaten-Optimierung:
Metadaten-Modul

Metadaten sind die wichtigste Grundlage zur SEO. Sie sind für die Ansicht in den Google-Suchergebnissen verantwortlich. Mit unserem WordPress SEO Plugin definierst du Regeln zur automatischen Optimierung und kannst dich mithilfe der automatischen Keyword-Vorschläge (Google Auto Suggest) auf die richtigen Suchbegriffe für individuelle Meta-Titel und -Beschreibungen fokussieren.

Grundregeln

Die Metadaten sind in der Regel unsichtbar in deiner Website hinterlegt, werden aber in den Suchergebnissen von Google und Bing ausgegeben:

Screenshot aus Google.

Bevor du deine Metadaten optimierst, empfehle ich dir meinen Beitrag zur Keyword-Recherche und -Konzeption zu lesen. Dieser erklärt dir unter anderem, welche Suchbegriffe wichtig für deine Metadaten sind und welche nicht.

Meta-Titel

Oben in den Metadaten steht in blauer Schrift der sogenannte Meta-Titel. Dort baust du deinen wichtigsten Suchbegriff, das sogenannte Fokus-Keyword als Erstes ein. Denn je früher ein Begriff erscheint, desto wichtiger ist er zur SEO. Meta-Titel sind idealerweise 40-70 Zeichen lang – du hast also nur eine Zeile Platz, um dein Keyword und dein Thema darzustellen.

Da das Zeichenlimit in den Metadaten sehr streng ist, ist wenig Platz für den Firmennamen. Da du deinen Firmennamen i.d.R. schon in der URL stehen hast, kannst du eigentlich auf den Firmennamen in den Metadaten getrost verzichten oder ihn am Ende des Meta-Titels in der kürzest möglichen Form einbauen (also bspw. ohne GmbH drin), da dein Firmenname aus SEO-Sicht keine Relevanz hat. Wenn du einen Firmennamen einsetzt, trenne ihn durch ein Zeichen wie “ | “ oder “ – “ oder „: “ vom restlichen Titel.

Übrigens: In den Meta-Titeln haben Sonderzeichen nichts verloren.

Meta-Beschreibung

Grau zwischen der grünen URL, den Bewertungen und den blauen Sitelinks steht die Meta-Beschreibung (engl. Meta Description). Sie bietet dir ebenfalls Platz für weitere Suchbegriffe. Wir empfehlen dir hier ebenfalls das Fokus-Keyword zu erwähnen, zusätzlich aber noch weitere Suchbegriffe zu implementieren. Die Meta-Beschreibung ist nur indirekt für dein Ranking relevant. Sie dient der Optimierung der Klickrate.

Die Meta-Beschreibung sollte mindestens 115 Zeichen lang sein. Rund 150 Zeichen sind ideal. Die Meta Description darf aber auch länger als 150 Zeichen sein – es gibt kein Limit. Google pickt sich dann den Teil raus, der für die Suchanfrage am besten passt.

Wir sind zwar keine großen Fans von Sonderzeichen in den Metadaten, da das häufig etwas spammig wirkt, aber es ist möglich bis zu 3 Sonderzeichen wie z.B. ★ ♥ ✓ ☚ ☛ ➤ in der Meta-Beschreibung einzusetzen.

Übrigens: Telefonnummer und E-Mail-Adressen haben in den Metadaten nichts verloren. Außer Spammern ruft kaum jemand bei dir an, ohne die Website nicht gesehen zu haben.

Optimierung

Wir empfehlen dir die Optimierung deiner Metadaten und Texte folgendermaßen zu priorisieren:

  • Als Blogger und Online-Shop sind das zuerst deine Kategorien und dann einzelne Beiträge und Produkte.
  • Bietest du Dienstleistungen oder Produkte an, solltest du vorher noch deine Seiten optimieren und erst im Anschluss auf Kategorien und Beiträge gehen. 

Du siehst in den Inhaltsübersichten von WordPress in der Spalte SEO sowie in der Kopfzeile während der Inhaltsbearbeitung nun den Button Meta, wenn das Metadatenmodul aktiv ist:

  • Ist der Meta-Button gelb, wurden die Metadaten nur aus den in den Einstellungen vordefinierten Regeln optimiert: Der Titel setzt sich dann aus dem Inhalts- und dem Website-Titel zusammen. Damit die Beschreibung nicht leer ist, zieht sich unser SEO Plugin automatisch den Auszug deines Inhalts, den WordPress automatisch generiert. Er wird auf 50 Wörter begrenzt.
  • Wenn der Button grün ist, dann hast du die Metadaten manuell optimiert.
  1. Gib zunächst Suchbegriffe ein, mit denen du deinen Inhalt assoziieren willst. Die Suchbegriffe sollten aus mindestens 2 Wörtern bestehen. Entweder hast du die Suchbegriffe schon bei der anfangs genannten Keyword-Recherche identifiziert, oder du folgst den Vorschlägen aus unserer Google Auto Suggest Funktion, welche dir die häufigsten Suchanfragen aus Google vorschlägt.
  2. Der grün umrandete Suchbegriff ist dann dein Fokus-Keyword, auf welches du dich idealerweise im Meta-Titel und später auch in der Textoptimierung fokussierst. Willst du einen anderen Fokus-Suchbegriff definieren oder einen Suchbegriff entfernen, klicke einfach auf das Keyword und wähle dann im Auswahlmenü die gewünschte Option.
  3. Anschließend definierst du die Metadaten wie anfangs beschrieben. Der Fokus-Suchbegriff kommt idealerweise zuerst im Titel vor, dann weitere Begriffe im Titel oder der Beschreibung. In der Beschreibung kannst du probeweise auch bis zu 3 Sonderzeichen einsetzen. Die folgenden Unicode-Charaktere werden von allen Browsern und unserem SEO Plugin unterstützt: ★ ♥ ✓ ☚ ☛ ➤

Einstellungen

  1. Definiere zuerst die Reihenfolge der Titelzusammenstellung. Wir empfehlen dir den Website-Titel – also den Firmennamen – nach dem Titel deiner Inhalte (Feld „Titel der Startseite“ bzw. „Platzhalter für Inhalte“) arrangiert zu lassen. Denn wie anfangs schon beschrieben: Je früher ein Begriff im Titel erscheint, desto wichtiger ist er für die Google SEO. Du könntest den Startseitentitel beispielsweise mit deinem Branchen-Keyword und deinem Standort beginnen lassen (z.B. Werbeagentur München). Wir waren auf unserer Startseite etwas kreativer und haben uns auf „Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung“ fokussiert, da das Keyword das strategische Wichtigste für uns ist. Der Meta-Titel, den du hier definierst, gilt nur als Notfall-Lösung (sog. „Fallback“) für die Startseite. Wenn du den Meta-Titel der Startseite in den Seiten anders eingestellt hast, genießt der Titel von den Seiten Priorität.
  2. Du kannst in den erweiterten Einstellungen auch die Titel und deren Zusammenstellung für unterschiedliche Archive anpassen. Selbstverständlich sind diese Einstellungen auch mehrsprachig individualisierbar. 
  3. Wenn deine Inhaltstitel länger sind und durch die Kombination mit deinem Website-Titel das Zeichenlimit von 70 gesprengt werden würde, kann unser Plugin automatisch den Website-Titel und das Trennzeichen entfernen. Wir empfehlen diese Option. Du brauchst sie nur dann nicht, wenn du Google die Titel selber kürzen lassen willst.
  4. Nachdem du die Titelzusammenstellung definiert hast, überprüfe bitte, ob sie korrekt von deinem Theme übernommen werden. Das geht am einfachsten mit dem SERP-Snippet-Generator von SISTRIX, indem du dort die URL deiner Startseite eingibst du die Vorschau prüfst. Ist sie gleich deinen Einstellungen, passt alles. Falls nicht, teste den „Alternativen Titel“ bei Schritt 8. Falls das auch nicht funktioniert, folge bitte unserer Anweisung zur Änderung des Meta-Titels in deinem Theme oder konsultiere unseren Support
  5. Nun definierst du die Meta-Beschreibung deiner Startseite. Auch hier ist das wieder eine Fallback-Definition (siehe Punkt 1), die du über die Seitenbearbeitung „überschreiben“ kannst. Verwende am besten ganze Sätze und schreibe sie so interessant wie möglich. Teaser deine Angebote an oder schreibe etwas über deine Branche und deinen Standort.
  6. Dann empfehlen wir dir dringend deine Website-Eigentümerschaft in  der Google Search Console zu bestätigen. Denn in der Google Search Console (ehemals Webmaster Tools genannt) kannst du am besten deine Rankings, Indexierung und Fehler überwachen. Eine Anleitung zur SEO-Erfolgsmessung und zum Search Console Basis-Setup findest du hier. Weitere Tools wie die Bing Webmaster Tools sind auch empfehlenswert, wenn du in den Kanälen aktiv bist.
  7. Über die Indexierungseinstellung legst du Regeln fest, wie paginierte Seiten, Kategorien und Taxonomien in Google indexiert werden sollen. Am besten lässt du pauschal alle Inhalte „indexieren“ und den darin verlinkten Inhalte „folgen“. Wenn du aber stimmte Inhalte nicht nutzt und indexieren lassen willst, ändere die Optionen. 
  8. Das Canonical-Tag sollte aktiviert werden, wenn deine Seite über mehrere Domains (z.B. www.delucks.com und www.delucks.de) erreichbar ist. Unser SEO Plugin kommuniziert dann Google, dass es die Domain aus deinen WordPress Einstellungen als Hauptdomain verwenden soll, und keine andere. Bitte prüfe hier aber zuvor, ob deine Website nicht schon ein Canonical-Tag hat – denn manche Plugins wie z.B. WPML fügen selber schon ein solches Tag ein und können durch Dopplungen Fehler erzeugen. Die weiteren Optionen stellen sicher, dass keine Metadaten von anderen Quellen verwendet werden. Diese Optionen brauchst du nur dann, wenn ein SEO-Experte Abweichungen feststellt.
  9. Falls du deine Meta-Beschreibungen auch im sichtbaren Bereich deines WordPress-Projektes nutzen willst, kannst du sie mit Hilfe des Shortcodes im Content oder mit Hilfe PHP-Codes in deinem Theme einsetzen. Du findest die Codes direkt in unserem SEO Plugin oder in unserer GitHub-Codesammlung. Wir nutzen bspw. die Meta-Beschreibungen als Einleitungen unserer Blogposts

Je nachdem, wie oft du deine Seite in der Vergangenheit optimiert hast,  dauert es ein paar Tage bis Monate, bis Google die neuen Metadaten darstellt. Du kannst das prüfen, indem deine URL in Google mit der  Abfrage „url:“ suchst. Also bspw. url:https://delucks.com/wordpress-seo-plugin/metadaten/.

Checkliste zur Metadaten-Optimierung

Hier sind noch mal alle Anforderungen in einer kurzen Metadaten-Checkliste. Außerdem haben wir eine interaktive Checkliste zur Content-Optimierung für dich erstellt.

Meta-Titel

  • Fokus-Suchbegriff in möglichst exakter Schreibweise zwingend am Anfang des Meta-Titels einfügen, Firmennamen, wenn überhaupt, nur am Schluss erwähnen (da nicht SEO-relevant und meist schon in der Domain enthalten)
  • Titellänge zwischen 40-70 Zeichen einhalten
  • Keine Sonderzeichen verwenden

Meta-Beschreibung

  • Fokus-Suchbegriff und weitere Suchbegeriffe nach Möglichkeit innerhalb der Meta-Beschreibung einfügen (Abweichungen in Schreibweise erlaubt)
  • Beschreibungslänge ideal 115-150 Zeichen, mehr Zeichen sind möglich
  • Maximal 3 Sonderzeichen verwenden, am sichersten sind ★ ♥ ✓ ☚ ☛ ➤, möglich aber zu testen wären auch weitere Unicode-Zeichen, die man bei Saney recherchieren kann.